Unser Medienkonzept

 

 

Medienkonzept 

 der

 KGS Kapitelstraße

 

 

 

Stand April 2009

 

 

 

  


Inhalt

 

 

1              Medienkonzept ............................................................................1 

 

 

2              Leitideen der Medienpädagogik..................................................1

 

 

3              Teilbereiche der Mediendagogik.............................................. 2

 

3.1           Mediendidaktik .................................................................... .........2

 

3.1.1        Die meist besuchten Internetseiten .....................................................3

 

3.1.2        Lernsoftwarepakte ............................................................................4

 

3.2           Medienerziehung ............................................................................4

 

3.2.1        Rahmenplan....................................................................................... 4

 

3.3           Medienkunde ..................................................................................5

 

3.3.1        Hardware ..........................................................................................5

 

3.3.2        Software ...........................................................................................6

 

4              Infrastruktur April 2009.................................................................. 6

 

 

5              Projektbeispiele .............................................................................7

 

 

6              Anhang zur CAS – Ausschreibung .................................................7

 

6.1           Unterricht mit neuen Medien ............................................................7

 

6.2           Besondere pädagogische Schwerpunkte...........................................8

 

6.3           Beteiligungsstrukturen.......................................................................8

 

6.4           Qualifikation und Qualifizierung ......................................................9

 

6.5           Nutzenerwartung der CAS-Ausstattung..............................................9

 

 

 

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1    Medienkonzept

Das vorliegende Medienkonzept möchte das zu Grunde liegende Verständnis der Aufgaben und Teilbereiche der medienpädagogischen Arbeit an der katholischen Grundschule Kapitelstraße transparent machen und als Grundlage der Kommunikation aller am Bildungsprozess Beteiligten dienen.

 

 

2    Leitideen der Medienpädagogik

 

Der Begriff Medienpädagogik tauchte als Fachterminus erstmals zu Beginn der 1960er Jahre im erziehungswissenschaftlichen Sprachgebrauch auf.2  Grundlage des schulischen Konzepts „Medienbildung“ ist der bisherige medienpädagogische Diskurs, „da er differenzierte Leitideen und Aufgabenstellungen herausgearbeitet hat“.3

 

 

 

Die traditionelle Sichtweise beschäftigt sich mit dem Menschen als Rezipient und der Frage:

 

Was machen die Medien mit den Menschen?“ Mit dem Nutzenansatz rückte seit den 1970er Jahren der Mensch als Produzent und somit die Frage: “Was machen die Menschen mit den Medien?“ ins Blickfeld. Um diese Fragen zu beantworten, bildete die Medienpädagogik

 

 

 

1 vgl.: Hüther, Jürgen; Bernd Schorb: Medienpädagogik. In: Grundbegriffe Medienpädagogik. Hrsg. von Jürgen

ther, Bernd Schorb, Christiane Brehm-Klotz. München: KoPäd Verlag 1997. S. 126..

2 Hüther, Jürgen; Bernd Schorb: Medienpädagogik. In: Grundbegriffe Medienpädagogik. Hrsg. von Jürgen

ther, Bernd Schorb, Christiane Brehm-Klotz. München: KoPäd Verlag 1997. S. 243.

3 Tulodziecki, Gerhard: Computer & Internet im Unterricht; Medienpädagogische Grundlagen und Beispiele.

Gerhard Tulodziecki; Bardo Herzig. Berlin : Cornelsen Scriptor, 2002 (Studium kompakt). S.

64.Vgl..Handbuch Medienpädagogik. S.18.

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verschiedener Entwicklungslinien mit Leitideen heraus. In den 1990er Jahren kommen informationstechnologische Anforderungen einer Medien- und Informationsgesellschaft hinzu. Alle Tendenzen haben geholfen, ein vielschichtiges Verständnis von Medienpädagogik zu entwickeln, welches ein modernes Schulkonzept prägen sollte. Ein integrativer Ansatz der Medienpädagogik berücksichtigt dabei, dass der Zusammenhang der bisher separat betrachteten           herkömmlichen                             „Bereiche                    ’Leseerziehung’,                         ‚Medienerziehung’                      und

‚informationstechnische Bildung’ gesehen und auch curricular hergestellt“ 4 werden muss.

 

 

 

Um, wie es das Schulgesetz fordert, den sinnvollen Umgang mit den Medien zu erfahren, müssen die „Medien“ selbst zum Thema schulischer Betrachtung werden. In allen Rahmen- und fachspezifischen Lehrplänen sowie Richtlinien findet man Hinweise auf den gewünschten Medieneinsatz. Der benutzte Medienbegriff muss jedoch genauer gefasst werden, um ihn von dem allgemein gehaltenen Begriff der „Unterrichtsmedien“ abzugrenzen. Der hier benutze Medienbegriff bezieht sich auf die Definition von Prof. TULODZIECKI:

 

Medien als Mittler, durch die in kommunikativen Zusammenhängen potentielle Zeichen mit technischer Unterstützung übertragen, gespeichert, wiedergegeben oder verarbeitet und in abbildhafter oder symbolischer Form präsentiert werden.5

 

 

 

3    Teilbereiche der Medienpädagogik

 

 

 

 

3.1 Mediendidaktik

 

Die medienpädagogische Arbeit lässt sich in zu besserer Klärung ihrer Aufgaben getrennt in den Teilbereichen Mediendidaktik und Medienerziehung betrachten. Mediendidaktische Beispiele sind der Einsatz des Computer, wie ihn die Enquetekommission „Chancen für Kinder“ vorschlägt, demnach gehöre der Computer schon im Anfangsunterricht zur

 

 

4 Vgl.: Günter Thiele: Produktive Medienarbeit in der Schule – 2003. In: Medienkompetenz, Modelle und Projekte. Hrsg. Von Susanne Bergmann, Jürgen Lauffer, Lothar Mikos, nter A. Thiele, Dieter Wiedemann. Bonn: 2004 Bundeszentrale für politische Bildung. (medienpädagogik, Printteil. CD-ROM- www.medienpädagogik.de).S.152.

 

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Einrichtung der Lernumgebung, wie „Lexika, Fachbücher, Karteien,…“6 da dieser Kinder ermöglicht sich Hilfsmittel zu holen. Diese Forderung erfüllt die Grundschule Kapitelstrasse durch ihren Einsatz der PCs in den Medienecken.

 

3.1.1 Die meist besuchten Internetseiten

 

Für den Einsatz in der Medienecke sind alle PCs mit dem Internet Browser Mozilla installiert und haben die Seiten des Seitenstark e.V. als Startseite. Von hier können Lehrer und Schüler für die Informationssuche auf das Internet zugreifen. Dies kann Dank des vorgeschalteten Content Filters „Cobion OrangeBox Web“ von NetCologne von den Schüler ohne Angst vor jugendgefährdenden Inhalten im Unterricht selbstständig geschehen.

  

 

 

Die meist benutzen Seiten der KGS - ohne Rangliste- sind:

 

 

 

    www.google.de

 

    www.seitenstark.de

 

    www.primolo.de

 

    www.antolin.de

 

    www.blindekuh.de

 

    www.wikipedia.de

 

    www.internauten.de

 

 

 

 

5 Tulodziecki,. S.18.

6 Carle, Ursula: Anfangsunterricht in der Grundschule. Beste Lernchancen für alle Kinder. Expertise für die

Enquetekommission “Chancen für Kinder“ des Landtages Nordrhein-Westfalen vorgestellt am 11. Januar

2008. Düsseldorf: 2008.S. 17.

7 ger, Stefan: Jugendschutz im Kölner Schulnetz Folie. 9. ( http://www.kbs-koeln.de/san-tech 2009/04)

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3.1.2 Lernsoftwarepakte

 

Auch können Computerprogramme Beispiele für geeignete Differenzierungsmittel im Unterricht und gelungene Mediendidaktik sein.8 Zurzeit werden im Bereich der Lernsoftware an der KGS folgende Softwareprodukte eingesetzt:

 

 

    Blitzrechnen (Schullizenz 1-2)

 

    Blitzrechnen (Einzelplatzlizenzen 3-4)

 

    Lernwerkstatt (Schullizenz)

 

    Alfons Lernsoftware Mathe & Deutsch Klassen 1 bis 4 (Schullizenz)

 

 

 

Mediendidaktik als Einsatzbereich von Medien zur Informationssuche und gezielter Vermittlung von Lerninhalten setzt ebenso, wie die Medienerziehung die Medienkunde bei den Schülern voraus. Jedoch wäre der pure Einsatz der Computer zur Informationsrecherche oder für den Gebrauch von Lern-, Lehrsoftware zu eng gefasst.

 

 

3.2 Medienerziehung

 

Die Aufgabe der Medienpädagogik ist es, „Modelle der Vermittlung zu entwickeln, die nicht nur darauf hinauslaufen, Medienkompetenz in der Schule zu lehren, sondern ein umfassendes pädagogisches     Konzept                           zu             entwickeln9.           Folgende   auf    TULODZIECKI   basierende Aufteilung in vier Bausteine10   versucht diesem Aspekt der Medienerziehung in der Grundschule gerecht zu werden, indem es die Leitideen (s.2) des medienpädagogischen Diskurs folgendermaßen für die Grundschule aufgliedert:

    Auswählen und Nutzen von Medienangeboten

 

    Gestalten und Verbreiten eigener Medienbeiträge

 

    Verstehen und Bewerten von Mediengestaltung

 

    Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen

 

 

 

3.2.1 Rahmenplan

 

Untersuchungen des Unterrichtsalltags deuten „auf ein wenig ausgeschöpftes Potenzial der Integration medienpädagogischer Projekte in pädagogischen Institutionen hin. Gleichzeitig macht es deutlich, wie dringend es ist, dass sich die Pädagogik auf die Arbeit mit Medien

 

 

8 Evaluation der flexiblen Schuleingangsphase FLEX im Land Brandenburg in den Jahren 2004-2006, Hrsg.

Landesinstitut für Schule und Medien Berlin Brandenburg (LISUM) Mai 2007. S.225

9 Mikos, Lothar: Medienkompetenz im 21. Jahrhundert. In: Medienkompetenz, Modelle und Projekte. Hrsg. Von

Susanne Bergmann, Jürgen Lauffer, Lothar Mikos, nter A. Thiele, Dieter Wiedemann. Bonn: 2004

Bundeszentrale für politische Bildung. (CD-ROM Mediendagogik).

 

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einlässt.11 Ein Rahmenplan für Medien kann den Schulen helfen, diese Aufgaben in den Schulalltag zu integrieren. In ihm werden die Aufgabenbereiche der Medienerziehung auf die Grundschulzeit aufgeteilt. Auf der Lehrerkonferenz wurde folgender Rahmenplan einstimmig

angenommen.

 

 

 

Schuljahr

Auswählen und Nutzen von Medienangeboten

Gestalten und Verbreiten von Medienbeiträgen

Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen

Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen

1/2

zur Unterhaltung zur Information

von Fotos

von Hörbeiträgen

von Darstellungsformen von Gestaltungstechniken

auf Gefühle

3/4

zum Lernen zum Spielen

von Druckerzeugnissen von Videobeiträgen

von

Gestaltungsabsichten

auf Vorstellungen auf Verhaltensorientierungen

Tabelle 1: Rahmenplan Tulodziecki

 

 

 

Die Umsetzung erfolgt auf Basis von Best-Practice Beispielen, die in Zusammenarbeit mit dem Medienbeauftragten der Schule entwickelt, durchgeführt und evaluiert werden.

 

 

3.3 Medienkunde

 

Durch diese Umsetzung ist es garantiert, dass der Rahmenplan mit konkretem Inhalt gefüllt wird und die KGS ihren medienerzieherischen Aufgaben über die gesamte Grundschulzeit gerecht werden kann. Da die Umsetzung umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Medienkunde verlangt, man diese am besten anhand von konkreten Projekten vermittelt, bietet sich die Doppelsteckung beim ersten Durchlauf an. So ist sowohl garantiert, dass der notwendige Umgang mit Computer Hardware und Peripheriegeräten, wie auch die Benutzung der benötigten Softwarekomponenten vom gesamten Lehrerkörper bedient werden können, als auch der Multiplikatoreffekt optimal genutzt werden kann. Inhalte in dem Bereich Medienkunde können der Umgang mit Hardware und Software sein

 

 

 

3.3.1 Hardware

 

Unter den Hardwarekomponenten verfügt die Schule über:

 

    Drucker: Netzwerkdrucker auswählen und Nutzen

 

 

 

 

10 Tulodziecki nennt insgesamt 5 Aufgabenbereiche, wobei der 5. erst in der Sek. 1 relevant wird.

11 Neuß, Norbert: Medienpädagogische Projekte – wozu? In: Medienkompetenz, Modelle und Projekte. Hrsg.

Von Susanne Bergmann, Jürgen Lauffer, Lothar Mikos, Günter A. Thiele, Dieter Wiedemann. Bonn: 2004

Bundeszentrale für politische Bildung. (CD-ROM Mediendagogik).S.55.

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    Beamer: Anschluss zu Präsentation von Medienerzeugnissen

 

    Scanner: Scannfunktion nutzen und Speichern auf dem Fileserver

 

    PC-Anschlüsse: Beseitigung von Störungen und Anschluss von Peripheriegeräten

 

    Digitaler Photoapparat: Fotographie, Bearbeitung, Speicherung

 

    Digitale Filmkamera: Photographie und Schnitt und Speicherung

 

    Computernetzwerk: Grundlagen der schulischen Vernetzung und Speicherung von

 

Daten

 

3.3.2 Software

 

Für die Software gilt, am Besten lernt man im Projekt. Zusätzlich wurden aber auch nach der regulären Unterrichtzeit Microschulungen zu folgenden Themen angeboten.

    Betriebssystem W2K

 

    OpenOffice

 

    Draw

 

    Write

 

    VLC-Player

 

    Irfan-Viewer

 

    Pkzip

 

 

 

4    Infrastruktur April 2009

Die katholische Grundschule Kapitelstraße verteilt sich auf zwei Gebäude. Das Hauptgebäude ist komplett vernetzt. Jeder der neun Klassenräume verfügt über einen Computerarbeitsplatz mit Internetzugang. Die Schulbibliothek verfügt zusätzlich über zwei Computerarbeitsplätze mit        einem          Laserdrucker.        Die         PCs       des                    Hauptgebäudes   haben                   als         Minimum            eine Prozessorausstattung PIII mit 600 MHz.

 

 

Auf einem zentralen Fileserver werden Medienerzeugnisse der Klassen gespeichert, da die Einzelarbeitsplätze durch Wächterkarten geschützt sind und kein lokales speichern zulassen. Auf dem Fileserver stehen zutzlich Images der eingesetzten Multimedia-CDs im Sachunterricht bereit. Mit Hilfe des Daemon-Tools können diese für die Projektarbeit auf dem Arbeitsplatz gemappt werden. Der Server auf einer Linux-Ubuntu-Basis entspricht dem NetCologne-CAS-Standard und dient zusätzlich als DHCP-, File-, Domänenserver und als Internetgateway. Über die Domänenanmeldung mit eigener Klassenkennung wird allen Klassen ein eigenes Homeverzeichnis zugewiesen. So entfällt die Gefahr des unbeabsichtigten Eingriffs in die Datenspeicher der Nachbarklassen. Über ein Domänen-Lehrer-Login ist ein

 

 

 

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zentraler Arbeitsbereich der Lehrkräfte zu erreichen, hier werden Arbeitsergebnisse und

 

Arbeitsunterlagen für den gemeinsamen Zugriff abgelegt.

 

 

 

Das Nebengebäude beherbergt 3 Schulklassen und verfügt über einen zentralen Medienraum mit drei Arbeitsplätzen für den computergestützten Förderunterricht und einen Förderraum mit einem PC-Arbeitsplatz. Die Rechner haben noch keinen Zugriff zum Netzwerk des Hauptgebäudes und daher keinen Internetzugang. Die eingesetzten PCs haben eine minimale Prozessorausstattung P II mit 350 Mhz. Insgesamt verfügt die Schule über 14 Rechner im Lehrbetrieb.

 

 

5    Projektbeispiele

 

Schuljahr

Auswählen und Nutzen von Medienangeboten

Gestalten und Verbreiten von Medienbeiträgen

Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen

Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen

1/2

Besuch bei der Homepage der Maus (Video von Armin Maiwald)

 

Was sieht die blinde Kuh (Einführung Suchmaschinen)

Wir gestalten unsere Frühlingskleider (Photoverfremdung mit Draw)

 

Wir sind jetzt Piraten

(Videoaufnahme)

 

Hörbuch: Pelle zieht aus!

Gesichter: Was sagt dieser Ausdruck

(Photos über Gesichter)

Oh, wie schön ist Panama. (Bildbetrachtung, Janosch)

3/4

Sicherheit im Netz: Wer ist die falsche Paula

Die Taschengeldfalle: Downloadseiten und Handynutzung (Sicherheitserziehung mit den Internauten)

Hörbucher mit

Geräuschkulisse

 

 

Unserer Internetseite(Projekt mit Primolo)

 

Unsere Klassenfahrt Unsere Klasse, Jahresabschluss Texterstellung mit

Office)

Werbung, wer macht Sie! Spart man wirklich, wenn man etwas kauft???

 

„C’est ne pas une pipe“ Besprechung von Werken von Magrite

Ich mache einen Thriller, bzw. das Gruselprojekt.

 

 

6    Anhang zur CAS – Ausschreibung

6.1 Unterricht mit neuen Medien

Durch die Lehrerkonferenz wurden die Medienecken einstimmig für alle Klassenräume gewünscht. Auf Basis einer Evaluation wurden die PCs mit einer standardisierten Software ausgestattet. (s. 3.1 ) Durch die Vernetzung ist es möglich, dass sich jeder Schüler an einem

 

 

 

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beliebigen Rechner in der Schule anmeldet und einen identischen Arbeitsplatz vorfindet und sich mit seinem eigenen Benutzer in die Lernwerkstatt, wie auch ins Blitzrechnen einlogt. Weitergehenden Softwaren werden von den Fachkonferenzen vorgeschlagen.

Die Suche nach Informationen, seien es Bilder von Frühlingsblumen oder Artikel über Ritterburgen, können in allen vernetzten Klassen in der eigenen Medienecke geschehen. Die Klassen des Nebengebäudes benutzen für diese Zwecke die Rechner der Schulbibliothek. Aufgrund des medienpädagogischen Rahmenplans kann man die Stundenanteile des Medieneinsatzes nicht          verallgemeinert      benennen,                               da         die                         Projekte        fach- und jahrgangsübergreifend   geplant werden. Im Rahmen der Freiarbeit hat jeder Schüler durchschnittlich zwanzig Minuten individuelle Arbeitszeit am PC zur Verfügung, hier wird je nach Bedarf über die benutze Lernsoftware entschieden.

 

 

6.2 Besondere pädagogische Schwerpunkte

 

Der pädagogische Schwerpunkt unseres Medienkonzeptes liegt darin, unsere Kinder auf einen kompetenten Umgang mit den Medien vorzubereiten. Dazu gehört, neben dem eigenem Erstellen von Medienprodukten, der kompetenten Suche nach Informationen im Internet, auch der Hinweis auf Gefahren, die das Netz birgt.

Digitale Medien gehören zu der Lebenswirklichkeit unserer Schüler, das Ziel unsere medienpädagogischen Arbeit ist definiert, in der steigenden Selbstständigkeit, in der diese ihr Nutzungsverhalten vom unreflektierten Nutzen hin zu bewusstem Auswählen und dem Selbstgestalten von Medien lenken.

 

 

6.3 Beteiligungsstrukturen

 

In der Lehrerkonferenz wurde als erster Schritt die Funktion eines Medienbeauftragten installiert, der innerhalb eines Zeitkontingents von zwei Wochenstunden die schulischen Projekte gemäß des auf der Lehrerkonferenz bestätigten Rahmenplan unterstützt(s. 3.2.1). Durch ein Rotationssystem ist gewährleistet, dass alle Klassen die erarbeiteten Beispiel- Projekte durchführen können, und die dafür notwendige Medienkompetenz am konkreten Projektgegenstand  im          Kollegium      geschult    wird.  Außerdem                                   werden                     gezielt klassenübergreifende Projekte realisiert.

 

 

Die Schule hat aktiv die Kooperation mit externen Seniorexperten gesucht, so wird die Schule nun offiziell von dem Lions-Club in der Umsetzung des pädagogischen Medienkonzepts fachlich wie auch finanziell unterstützt.

 

 

 

 

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Regelmäßig wird der Medienraum für die Differenzierung und Förderunterricht genutzt. Hierbei werden bewusst Eltern auf freiwilliger Basis in die Schularbeit eingebunden. Während die Schüler mit der Lernsoftware ausgewählte Übungen begleiten, didaktisch und inhaltlich also von der Lernsoftware profitieren, helfen Eltern bei technischen Fragen und beaufsichtigen die Arbeit der Schülergruppen.

 

 

6.4 Qualifikation und Qualifizierung

 

An der Schule sind 17 LehrerInnen tätig. Der Einsatz der neuen Medien erfolgt in jeder Klasse mindestens einmal in der Woche. Für Schulungen trifft sich das Kollegium vor Konferenzen, bzw. nach Schulschluss für 15-Minuten. Die zeitnahe Beantwortung technischer Fragen bei dem Einsatz von Lernsoftware und der First Level-Support im Falle von Störungen sind durch den Medienbeauftragten gewährleistet. Der Second-Level-Support erfolgt über Ansprechpartner der NetCologne-Schul-Hotline.

 

 

6.5 Nutzenerwartung der CAS-Ausstattung

 

Eine    erfolgreiche    Ausstattung   durch   die  CAS-    Offensive   würde            die    wöchentliche Nutzungsdauer in der Freiarbeitszeit durch die Schüler von 20 auf 40 Minuten verdoppeln. Auch              könnte      der                       medienpädagogische           Rahmenplan  aufgrund   einer    zeitgemäßen Hardwareausstattung mit weniger Probleme gefüllt werden. Bei der Bearbeitung von audio- visuellen Daten stoßen wir momentan regelmäßig auf die Grenzen von Rechnern, die mit Prozessoren des Typs PII, bzw. PIII ausgestattet sind. Leider stehen nur zwei aktuelle Geräte zur Arbeit mit den Schülern zu Verfügung und werden in Klassenräumen eingesetzt, so dass

diese nur begrenzt für die Projektarbeit zur Verfügung stehen.